Fear

So aktiv und doch so passiv. Zwischen Tatendrang und Ausgehzwang liegen Welten und Regeln, die gelten. Du bist der King oder die Queen, doch das siehst du leider viel zu selten. Geh raus, geh tief mit dir um. Hab den Mut. Manchmal schließe ich nun meine Augen, um vergangene Momente aus der Reise aufzusaugen. Ich sehe mich sitzend am Strand, mit meinem Board auf dem Sand. Sehe mich mit meinem Rad fahrend durchs Land. Alles ist komplett anders fernab von der Heimatalltagwand. Manchmal konnte ich meinen Augen nicht trauen, weil die Schönheit des Landes Spaniens mich komplett in ihren Bann zog. Ich sah unendlich weite Bergwiesen, unendlich lange Straßenverläufe, die sich durch die Berge entlang des Meeres, durch zogen. Jeder Berg, jede Steigung, war eine krasse Herausforderung und eine Belohnung zugleich. 

Der Ausblick war immer gigantisch. Keine Hochhäuser, nur unberührte Natur. Kein Lärm, nur die Geräusche des Windes und die des Meeres. Ich fühlte mich von Mal zu Mal immer wohler und stärker. Und ich glaube, dass es Zeit braucht mit sich selber. Es braucht Zeit, um sich selber bewusst zu werden, was man wirklich in den paar Jahren, die uns bleiben, erreichen will. Welche Mittel stehen mir zur Verfügung? Wann und wie erreiche ich meine Ziele? Sind es meine Ziele oder sind die Ziele von äußeren Einflüssen mit bestimmt?  Ich sitze mit Meerblick und Meersicht auf einem Felsen. 40 Grad um mich, knallige Sonne strahlt auf mich mit ihrem Sonnenlicht.  Minuten vergehen, doch auch nach ner Stunde habe ich niemanden gesehen. Es fühlt sich gut an alleine zu sein und zu wissen, dass man alleine schon ganz schön viel schafft, wenn man an sich selber glaubt.


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