Sternenstaub und Kaktusregen

Blütenzauberregen, Kaktusstachelfäden, Sternenstaub auf Himmelasphalt dazu unendliche Weite, die ich spüre und definiert lebe.


Neuer Blütenzauber verschlingt sich in meiner Nase. Ich mag das. Dass ich lebendig bin und nicht ständig bin, weiß ich von dir. Und dass meine Highlights im Nachhinein auch nur bloße Gegebenheiten und Belohnungen meiner Tiefpunkte waren, durfte ich lernen. Die Aerosole in der Luft zwischen uns, die schöne Dinge singen lassen und der Popcornmais schon Monate zuvor, der meine Gedanken und mein Herz springen ließ. Die Aufbruchsstimmungsschwankungen, die uns zusammenbrachten. Deine große Welt, weil du so groß bist, legt sich nun auch in meine. Wie zwei Flüsse, die zusammenfließen, wie Pflanzen zum pflegen und gießen, wie wild um die Wette Witze schießen und wie Schätze, die sich gegenseitig bewachen, so stell ich mir das vor.

Wir wissen nicht, wie viel wir sagen sollten, weil, wenn wir all dass, was wir uns vorstellen, immer haben wollten, nur voran schnellen. Und doch gibt es so viel, was wir sagen wollen, doch wir wissen nicht, wie und wann. Aber wenn es keinen richtigen Moment gibt, heißt das doch automatisch auch, dass es keinen falschen geben kann. Es ist ein guter Tag. Ein guter Tag.

Schön, dass der Konjunktiv nicht mein ständiger Begleiter und Phrasenspitzenreiter ist.

Das hier sind also ein paar Worte einer ganz besonderen Sorte, denn sie tragen ein Herzlippenlachen, wenn sie Lebensaufgaben zusammen machen.




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