Weltgeschichtsgeschehen

Wenn es heißt Ausgangssperre, verspüren viele nur noch gähnende Leere. Gähnend sind auch die Straßen, weit und breit keine Menschenmassen.

Viele fürchten um ihre wirtschaftliche und berufliche Existenz, in Zukunft gibt es wahrscheinlich keinen mehr, der freiwillig die Schule schwänzt.

Arbeitslos - na famous. Vielen geht es so, anderswo Hundertpro!

Wer sagt, man raube ihnen ihre individuelle Freiheit, hat wohl den Ernst der Lage noch nicht verstanden, denn es ist eine Pandemie entstanden.

Meine To-Do-List so langsam, aber sicher, abgearbeitet und der Alltag ausgeschaltet.

Playlisten werden länger und Erinnerungen halten uns am Glauben und Lachen, weil wir uns danach sehnen all diese Sachen wieder zu machen.

Zwischen Zusammensein, Zweisamkeit und Zusammenhalt entstehen auf einmal komplett andere Definitionen, denn es herrschen nun mal andere Situationen.

Ich spüre ein wahres, leicht ängstliches Miteinander, statt erfolgsegoistisches Massendurcheinander.

Wenn ich einkaufen gehe, auf den Boden sehe, halte ich 1,5 Meter Abstand, weil ich an einer markierten Linie zum Abstandhalten stehe.

Auf den TOP 10 in den Einkaufscharts sind unter anderem Klopapier, Mehl, Tee und Desinfektionsmittel - Venezuela, Teile Afrikas und generell dritte Länder haben nicht mal genügend helfende Menschen in weißen Kitteln.

An Tagen wie diesen ist es eine Frechheit zu behaupten man raube ihnen ihre individuelle Freiheit. Der ganze Planet ist in instabiler, trauriger Schräglage, und alles ist plötzlich eine Zeitfrage.

more soon....


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